Workshop „Klangwelt hautnah erleben“ am 10.08.2019, Workshop 2

Workshop „Klangwelt hautnah erleben“ am 10.08.2019, Workshop 2

Workshop Klangwelt hautnah erleben“ am 10.08.2019, Workshop 2

Von der CI-Selbstgruppe aus Bremen bzw. von Katrin Haake bekam ich eine Mail, dass der Cochlear Implantat Verband Nord e.V ein Hörtrainingsangebot mit Musik und Bewegung für CI-Träger*innen jeden Alters veranstaltet. Herr Dipl.-Päd. Sascha Roder M. A. leitet das Projekt und führt diese Workshops durch. Im Anhang befand sich der entsprechende Flyer zu den verschiedenen Workshops. Ich entschied mich für das Hörtrainingsworkshop 10. August 2019, Workshop 2. Das Thema war Instrumentenerleben bei Streichern, mit Blechblas- und Holzinstrumenten. Die Schwerpunkte waren die Präsentation der einzelnen Musikinstrumente, die Kombination mehrerer Instrumente – vom Duett bis zum Quartett und zuletzt das Raumklang-Erleben mit verschiedenen Spielstationen – eine Musikreise unter anderem mit Werken von Ennio Morricone.

Am 10.08.2019 traf ich mich mit Katrin und Elmar Haake am Bremer Bahnhof, um mit den Zug nach Hamburg weiter zu fahren. Danach fuhren wir mit der S-Bahn nach Altona. Von dort aus gingen wir zu Fuß zum Stage School Hamburg. An dieser Schule fand der Hörtrainingsworkshop „Klangwelt hautnah erleben“ statt.

Der Start

Als wir eintrafen, hat Matthias Schulz (Vorsitzender vom CIVN Hamburg), der den Workshop organisiert hat, uns sehr nett empfangen. Wir plauderten noch eine Weile mit den anderen CI-Trägern. Wir stellten uns auch gegenseitig vor. In den sogenannten Seminarraum konnten wir nicht sofort rein, weil die Musiker extra für uns geprobt haben.

Nach der Probe durften wir den Raum betreten. Jeder nahm mit voller Spannung Platz. Matthias Schulz stellte Herrn Dipl.-Päd. Sascha Roder vor und erzählte uns, dass er Herr Roder für diesen Workshop gewinnen konnte und das die Workshops von der Krankenkasse IKK und dem CI-Hersteller Cochlear gefördert wurde. Herr Roder ist Sonderpädagoge und Soziologe. Seit einigen Jahren führt er in Zusammenarbeit mit dem HNO-Uniklinik Frankfurt unterschiedliche Musikprojekte für Menschen mit einer Hörbeeinträchtigung. Herr Roder möchte gern, dass die CI-Träger*innen sich trauen, die Musik wahrzunehmen. So begleitete er uns durch die schöne Klangwelt.

alle spielen die Instrumente..

Der Workshop war in drei Modulen bzw. in drei Themen aufgeteilt, so dass zwischen Modulen eine Pause war, die sehr wichtig und auch notwendig war für die CI-Ohren.  Denn in den Modulen haben wir sehr viel über die verschiedenen Instrumente wie Querflöte, Violine, Bratsche, Cello und Trompete kennengelernt. Aus den Instrumenten kamen auch verschiedene Töne raus, die wir erspüren sollten.

Teil 1

Die Musiker waren auch sehr aktiv dabei und haben spielerisch uns die Instrumente gezeigt und vorgespielt. Wir konnten auch die Musik spüren, weil ein Musiker einem CI-Träger das Cello an die Brust gelegt hatte. Der CI-Träger spürte den Ton auf der Brust. Es war sehr emotional.

Es wurden verschiedene Musikstücke mit den Instrumenten vorgespielt und wir durften auch durch den Raum gehen und die Musik aus verschiedenen Perspektiven anhören. So wie es jeder für sich am angenehmsten empfand. Dabei stellte man fest, dass man das Cello überhaupt nicht mochte, weil das Instrument störend gehört hatte und wie es eine Teilnehmerin nannte, an die Schilddrüse ging. Es war in meinem Sinn auch echt nervig.

Teil 2

Dann sagte Herr Roder zu dem Musiker, er möchte doch mal bitte beim gleichen Stück nicht mitspielen. Die anderen Musiker hatten Probleme, ohne den Musiker am Cello zu spielen. Aber irgendwie funktionierte es dann doch noch und es klang unerwartet nicht mehr schön, dass Musikstück. Es war anders und komisch. So erklärten die Spieler uns, dass es wichtig ist ein nerviges Instrument dabei zu haben. Aber der Komponist hat es auch so gewollt, dass der Cello mit am Musikstück beteiligt ist .Ja, es war wirklich nachher nachvollziehbar, warum der Cello mitwirken muss.

alle hören aufmerksam zu!

Teil 3

Nach der verdienten Pause durften wir aussuchen, wie wir die Musik wahrnehmen wollten. Mitten im Raum auf einem Stuhl setzen oder hinter einander aufgestellt wie eine Schlange. Der erste an der Schlange wurde von Herrn Roder an die Hand genommen und durch den Raum mit geschlossenen Augen geführt. So konnten wir die Musik mit geschlossenen Augen wahrnehmen. Es war sehr interessant. wie ähnlich die Instrumente geklungen haben, obwohl es unterschiedlichen Instrumente waren. die Musiker standen mit ihren Instrumenten in dem Raum verteilt und jeder machte dann Musik. Nicht alle zusammen, sondern einzeln.

Wir konnten auch immer wieder Fragen an Herrn Roder, an die Musiker oder an Herrn Schulz stellen und die Fragen sehr nett beantwortet, so dass man zufrieden den Workshop verlassen konnte.

Ich bin auch sehr traurig, dass ich es leider nicht geschafft habe, mich für den nächsten Workshop „Bewegen nach Musik“, der am nächsten Tag. 11.08.2019 stattfand, anzumelden.

Nun hoffe ich sehr, dass es noch öfters solche Workshops angeboten werden. Ich finde auch, dass es für alle CI-Träger*innen angesprochen werden sollten und nicht nur, die am Anfang stehen. Auch die Älteren können so Zugang zur Musikwelt bekommen.

Ich hatte auch eine andere Musikveranstaltung für CI-Träger besucht und das war mir nicht so intensiv wie dieser Workshop „Klangwelt hautnah erleben“.

Verena Moriske

„Klangwelten hautnah erleben“

„Klangwelten hautnah erleben“

„Klangwelten hautnah erleben“

Ein Hörtrainingsangebot mit Musik und Bewegung für CI-Träger:innen

Der Hörtrainings-Workshop am 10.08.2019 in Hamburg wurde geplant und durchgeführt von Dipl.-Päd. Sascha Roder (M.A.).

Veranstalter war der Cochlea Implantat Verband Nord e.V.

Lag noch vor wenigen Jahren der Schwerpunkt des Neuen Hörens mit einem Cochlea Implantat auf dem Verstehen von Sprache, so möchten viele CI-Träger:innen heutzutage auch wieder Musik hören und wenn möglich genießen können.

Einen Zugang dazu möchte Sascha Roder mit seinem Workshop „Klangwelten hautnah erleben“anbieten. Für sein Projekt hat er professionelle Musiker:innen aus Hamburg mitgebracht.

Im Gepäck hatten sie Geige, Bratsche, Querflöte, Cello und Trompete. Ihre Instrumente haben die Musiker in Teil I des Workshops beschrieben und z.T. hautnah vorgestellt. Beispielsweise konnten sich die Teilnehmer den Korpus eines Cellos auf die Brust legen lassen und am eigenen Körper die Musik spüren, wenn der Musiker seinen Bogen über die Saiten streicht.

Das ist auch eine Besonderheit dieses Workshops. Der Zuhörer nähert sich der Musik mit mehreren Sinnen. Unser Gehirn hat nämlich eine jeweils andere Hörerwartung, je nachdem, ob wir sehen, wie der Cellist seinen Bogen über die Saiten führt, ob er sie mit einem Finger zupft oder mit mehreren Fingern ganze Akkorde erklingen lässt.

Musik ist mehr als nur Hören – der Mensch hört Musik auch mit den anderen Sinnen

Wenn die Musiker den Aufbau ihrer Instrumente beschreiben und damit ihre klanglichen Möglichkeiten darstellen, ist dies für den Zuhörer ein erster Schritt zum Musikverständnis. Bei der Geige wurde genau gezeigt, wie ein Ton zustande kommt, es wurde demonstriert, wie sich ein tiefer und ein hoher Ton anhört und dass die Geige leise und laute Töne spielen kann.

Flöten sind die ältesten erhaltenen Musikinstrumente der Menschheit. Schon vor 35.000 Jahren schnitzte der Mensch Flöten aus den Flügelknochen von Gänsegeiern. Diese waren hohl, und er brauchte sie nur noch mit Tonlöchern zu versehen. Heute wird die Querflöte bei schnellen Passagen im Orchester eingesetzt. Die Piccoloflöte liegt von Tönhöhe und Lautstärke auch im großen Orchester über allen anderen Instrumenten. Das ist auch der Grund dafür, dass auch Musiker:innen manchmal Gehörschutz benötigen, um sich vor Hörschäden zu schützen.

Musiker und CI-Träger:innen haben etwas gemeinsam – sie müssen viel üben und brauchen einen langen Atem

Bei der Beschreibung der Trompete konnte man erleben, wie allein der Einsatz von unterschiedlichen Hilfsmitteln aus Metall, sogenannten Dämpfern, den Klang verändern kann. Und zwar so stark, dass der geübte Hörer auch bestimmte Musiker daran erkennen kann.

Der Trompeter hatte auch eine schöne Geschichte im Gepäck, wie mühsam es ist, dieses Instrument zu erlernen. Das Üben bedeutet seiner Meinung nach viel Arbeit, es gibt Verzweiflung und Frust. Ganz wichtig beim Erlernen eines Instruments sollte eine entspannte Herangehensweise sein. Verkrampfung und Ungeduld bringen einen hier nicht weiter.

An dieser Stelle drängte sich einigen Zuhörern der Vergleich zum neuen Hören lernen mit einem CI auf. Genau wie Musiker müssen sie viel üben und eine große Ausdauer haben.

Teil II des Workshops: Instrumentengruppen

Mit den Instrumenten und ihrem Klang vertraut, können die erzeugten Töne nun leichter einzelnen Instrumenten zugeordnet werden. Das hilft dabei, diese voneinander zu unterscheiden, wenn sie gleichzeitig gespielt werden.

Musikgruppe erleben

Zunächst kamen immer zwei Instrumente zum Einsatz, z.B. 2 Violinen oder Trompete und Querflöte. Diese spielten Melodien, die schon im ersten Teil genutzt wurden, hier die Pink Panther–Melodie.

Das Heraushören von drei gleichzeitig gespielten Instrumenten stellt für das CI eine große Herausforderung dar. Einzelne werden evtl. gar nicht wahrgenommen. Der tiefe Klang des Cellos wurde meist gut gehört.

Für eine Aufführung mit 2 Geigen, einer Bratsche und einem Cello verwendeten die Musiker ein Stück von Karl Jenkins, das 1996 veröffentlicht wurde und „Palladio“heißt. Die Musik ist sehr dynamisch und auch wenn CI-Träger:innen gar nicht alle Instrumente gleichzeitig hören konnten, haben die meisten das Stück doch als sehr schön empfunden.

Sascha Roder: „Musik ist mehr als Hören.“

Über das gleichzeitige Sehen der Musiker beim Musizieren mit ihren schönen Instrumenten entstehen weitere Empfindungen beim Hören der Musik.

Teil III des Workshops: Das Raumklang-Erleben

Auch der Guthörende muss sich bei einem neuen Musikstück erst einhören

Für diesen Teil des Workshops verteilten sich die Musiker auf den Stirnseiten des sehr großen Raums, der ansonsten für Tanzveranstaltungen genutzt wird.

Herr Roder führte nun die Teilnehmer, die die Augen schließen sollten/durften, langsam durch den Raum und an den Spielstationen vorbei.

Die Musiker spielten abwechselnd jetzt schon bekannte Melodiesequenzen auf ihren Instrumenten. Die Klänge kamen aus verschiedenen Ecken des Raumes.

Das Raumklang-Erleben konnte die Wahrnehmung der Musik noch einmal steigern. Dazu trug sicherlich die sichere Führung durch den Raum und die größere Konzentration dank geschlossener Augen bei.

Das über den Tag gesammelte Vorwissen über die Instrumente und die Musikstücke aber war die Voraussetzung für diesen Hörerfolg.

Anmerkung: Dieser „Versuchsaufbau“ ist für fortgeschrittene Hörer eine prima Möglichkeit, das Richtungshören zu üben.

Zusammenfassung:

Die überaus gelungene Veranstaltung hat CI-Träger:innen viele Möglichkeiten aufgezeigt, sich mit CI wieder der Musik zu nähern.

Hilfreich dabei kann die Auswahl eines bekannten Musikstückes sein; die Beschränkung auf wenige, bzw. anfangs nur ein Instrument; Videos, die das Gehörte vor Augen führen, besser noch der Besuch von Konzerten wie sie z.B. Musikhochschulen anbieten, wo Studierende ihr ganz persönliches Instrument vorstellen. Und natürlich: Üben, Üben,Üben.

Am Schluß ermunterte Herr Roder die Teilnehmer, selber ein Instrument zur Hand zu nehmen.

Jörn Paland

Interview Michaela Korte – 2. Vorsitzende CIV-Nord

Interview Michaela Korte – 2. Vorsitzende CIV-Nord

Interview mit Michaela Korte - 2. Vorsitzende CIV-Nord


1. Eckdaten zu deiner Person, z.B. Beruf, Hörstatus, Ehrenamt, Hobby, was dir sonst wichtig ist

Vor 49 Jahren wurde ich in Berlin geboren und lebe seit 17 Jahren in Kappeln an der Schlei im wunderschönen Schleswig-Holstein. Verheiratet bin ich seit 21 Jahren, mein Mann ist gebürtiger Norddeutscher.

Mein Wohnort liegt sehr ländlich, somit habe ich die Möglichkeit, unser eigenes Geflügel großzuziehen. Auch zwei Katzen, eine Schildkröte und derzeit drei Schafe leben jetzt bei uns.

Beruflich bin ich zuletzt in der Altenpflege tätig gewesen, aber seit vielen Jahren beziehe ich eine Arbeitsunfähigkeitsrente. Vor 16 Jahren bin ich beidseits spätertaubt und inzwischen bin ich bilateral mit CI`s versorgt.

2. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit (egal ob lebendig oder Tod) treffen dürftest, wer wäre es und warum?

  • Eine mädchenhafte Schwärmerei konnte ich bis heute nicht ablegen: Bruce Springsteen zu treffen, das wäre toll! Seine Musik, als Mensch und Mann ist er für mich beeindruckend.
  • Helmut Schmidt „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.“ ein toller Satz, er spiegelt die Bodenständigkeit wieder.

3. Wenn du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das und warum?

Es dürfte kein Geld geben auf der Erde, Geld und Gewinnstreben ist der Anfang ALLEN Übels

4. Auf was könntest du in deinem Leben nicht verzichten?

Auf liebe Menschen, mit denen ich befreundet sein darf, auf meinen Mann und ….

Schokolade….leider!

5. Gibt es ein Geräusch das du am liebsten niemals hören würdest oder gehört hast?

Nein.

5. Was macht dir an deinem Ehrenamt besonders Spaß und warum?

Dadurch, da ich nicht arbeiten gehe, ist das Ehrenamt eine wichtige Sache in meinem Leben:

  • Sich für etwas zu engagieren, was anderen Menschen zugutekommt und
  • anderen aufzeigen wie gut es sich mit einem CI leben lässt.
  • Auch konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen.

6. Was ist dein nächstes Projekt?

Och…einiges, das SHG-Leiter Seminar des CIVN im Herbst 2019, der Mitgliederausflug des CIVN und die Mit-Organisation der Fachtagung DCIG/CIVN in Hamburg 2020 

7. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das?

  • Gesund bleiben,
  • Nordlichter nördlich des 60. Breitengrades zu sehen,
  • den 3. Wunsch aufheben, bis ich ihn brauche..

8. Hast du noch eine Lebensweisheit für uns?

Was du nicht versuchst …kannst du nicht schaffen!

Angelina Hübner – Selbsthilfegruppe Einbeck

Angelina Hübner - Selbsthilfegruppe Einbeck

Mein Name ist Angelika Lina Hübner. Ich habe die SHG für Hörgeschädigte Einbeck im September 2006 mit vier Personen ins Leben gerufen und leite sie seitdem. 

Einbeck liegt ca. 50 km nördlich von Göttingen.  Meine Gruppe arbeitet auf ehrenamtlicher Basis und ist eine offene Gruppe. 

Der Grund der Gründung war, dass meine Freundin Elvira Kämmerer und mein ehemaliger Logopäde Ralf Tesmar, mich motivierten, da in unseren Landkreis keine SHG für Hörgeschädigte gab.  Der nächste Grund war: Ich habe mich im Jahr 2001 in der MHH implantieren lassen und das CI war im meinen Heimatort total unbekannt. Bis dahin konnte ich mich nur mit Herrn Tesmar austauschen und das war mir zu wenig. 

Ich hatte einen schweren Anfang, da viele Personen Angst vor den CI hatten. Eines Tages bot mir Herr Tesmar an, er würde meine Gruppe ehrenamtlich unterstützen, was er bis heute macht.

Danach ging es steil bergauf, es kamen immer mehr Interessierte. 

Als es bekannt wurde, dass die Uni- Klinik Göttingen - Abteilung HNO auch CI`s implantieren wird, beschloss ich, eine Kooperation mit der Klinik einzugehen. Natürlich blieb der Kontakt zum Deutschen Hörzentrum in Hannover erhalten. Nach und nach kam die Gruppe ins Rollen. 

Wir treffen uns einmal im Monat  in der Logopädischen Praxis Tesmar, in der Dr. Friedrich- Uhde- Str. 1 in Einbeck. 

Seminare, Veranstaltungen, REHA- Kliniken besuche ich auch regelmäßig, und pflege Kontakt zu Fachgeschäften wie z.B. Kind- Hörgeräte, Amplifon, Böckhoff und Firma Gnadenberg sowie zu Fachärzten, wie z.B. Dr. Andreas Gabriel aus Göttingen und Dr. Englert aus Einbeck. 

Dadurch bekomme ich viele neue Informationen, die ich der Gruppe präsentiere.

Seit drei Jahren tragen auch mal Mitglieder einen Vortrag vor. Wir pflegen  auch untereinander Kontakte und geben uns Tipp und Ratschläge weiter.

Es kamen auch Freizeitgestaltungen dazu, die wir bis heute durchführen, wie Kegeln, zwei öffentliche Veranstaltungen und eine Weihnachtsfeier. 

Mittlerweile sind wir 23. Mitglieder und sind bei jeden Treffen ca. 10. Personen. Bei den Veranstaltungen nehmen zwischen 20 und 50 Personen teil. Vor sechs Jahren begann ich Beratungsgespräche, da ich bei den Treffen nicht alle Fragen beantworten konnte. 

Ich berate heute auch in Einzelgesprächen, in jeden Bereich der Hörschädigung wie Hörgeräte, CI und CI- Operation. 

CI- SHG „Rund ums Ohr“ in Kiel

CI- SHG „Rund ums Ohr“ in Kiel

Niemand hat so viel Verständnis wie ein anderer Betroffener - nicht einmal die Familie und Freunde.

Es gibt Erfahrungen die möchte man gerne mit anderen teilen. Teilweise brauchen wir auch Unterstützung, unsere Gruppe bietet Raum und  Gelegenheit dazu.

Wir sind ein Zusammenschluss von Menschen mit gleichen Problemen. Wir treffen uns regelmäßig, tauschen Informationen und Erfahrungen aus und helfen sich bei Bedarf. Jeder Betroffene ist willkommen.

In unserer SHG treffen sich Betroffene, Angehörige und Interessierte. Schwerpunkte sind Erfahrungsaustausch, Referate, gemeinsame Unternehmungen sowie Geselligkeit.

Im Laufe der der Zeit entstand ein „harter Kern“. Die meisten von uns sind Frauen. Diese kommen in der Regel zu jedem Gruppentreffen. Auch eine gewisse Verbindlichkeit hat sich eingestellt. Im Verhinderungsfall sagt man ab.

Außer im August treffen wir uns jeden ersten Mittwoch im Monat um 14:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr im AWO Stadtteilkaffee in der Vaasastr. 2 Kiel-Mettenhof. Buslinie 6/100/ 10Haltestelle Bergenring

Gruß

Angela Baasch