Patricia Kallnich: Meine 1.Rede zum 14. CI Tag Juni 2019 in der Universität Göttingen

Patricia Kallnich: Meine 1.Rede zum 14. CI Tag Juni 2019 in der Universität Göttingen


Patricia Kallnich: Meine 1.Rede zum 14. CI Tag Juni 2019 in der Universität Göttingen

Guten Tag, meine Damen und Herren, mein  Name ist Patricia Kallinich , wohnhaft in Nörten- Hardenberg

Der Schriftsteller Gotthold Ephraim( gesprochen Efraim) Lessing hat einmal gesagt: „Ein unbekannter Freund ist auch ein Freund.“
Ich glaube, das können wir bestätigen.
Denn obwohl wir uns (leider)  nicht alle persönlich kennen, sind wir einander eng verbunden.

Umso schöner ist es, dass wir heute gemeinsam unseren 14. CI Tag hier in der Universitäts  Klinik Göttingen….begehen können!

Das bietet uns Gelegenheit einander kennen zu lernen und uns in entspannter Runde (von früher bis heute) auszutauschen.

Zu meiner Person möchte ich ein paar Informationen preisgeben.
Ich bin mit etwa 3 Wochen nach der Geburt rechts Taub und links schwerhörig geworden.
Mit 14 Jahren bekam ich auf der linken Seite ein Hörgerät, was im Laufe der Zeit etwa alle 6 bis 8 Jahre mit neuen Hörgeräten ersetzt wurde.
In dieser Zeit verschlechterte sich mein Gehör sehr stark bis es mit Hörgeräten nicht mehr ging.

Weg zum CI

2014 wurde ich auf die Innenohrsprechstunde hingewiesen und sollte mich dort vorstellen. Nach den Untersuchungen hier im Hause stellte man fest ich sei CI tauglich. Erstmal war ich geschockt, umgehend  googelte ich im Internet und holte mir viele Informationen.
Doch eins fehlte noch:  Erfahrungen mit anderen  CI Trägern.

Meine Audiologin konnte es mir ermöglichen , das ich einen von Ihren Patienten  sprechen durfte. Danach entschloss ich, mich im Dezember 2014 auf dem linken Ohr operieren zu lassen.
2016 erfolgte die zweite Op meines rechten tauben Ohres. 

Insgesamt bin ich mit dem CI und dem Hören mit CI, jetzt sehr zufrieden - Rückblickend kann ich sagen, es war ein verdammt harter Weg.  Der Preis dafür war ganz truyen xxx xxxphim.org sicher höher  als nur die Summe, die die Krankenkasse bezahlen musste.
Nur - den zahlt der Implantierte - und nicht die Hörenden.

Die Definition des Erfolgs hängt wesentlich von den eigenen Erwartungen, vom Anspruchsdenken und nicht zuletzt von der eigenen Geduld ab.
Ich war ehrgeizig und fleißig mit Übungen in der Logopädie zu Hause am PC oder am Handy. Noch wichtiger war mein Mann, seine Stimme war mir sehr vertraut und die Hörübungen wurden leichter.
An dieser Stelle möchte ich meinen Mann für seine Zeit und die Unterstützung auf meiner Hörreise herzlich danken.

Mitstreiter finden

Im Laufe der Zeit fehlte mir irgendwas; der Austausch mit Gleichgesinnten.
Nach meiner Reha gefestigt und durch die Ermutigung, Unterstützung und Kontaktanbahnung meiner  Logopädin mit anderen CI-Patientin aus der Region konnte ich  zwei Mitstreiterinnen finden….
… gemeinsam haben wir am 08.April 2018  die SHG für Hörgeschädigte mit Hörgeräten und Cochleaimplantaten für Erwachsene-Hörfreunde in Nörten-Hardenberg gegründet. 

Wir gehören z.Zt. noch dem Regionalverband Südniedersachsen ,Ge-hoer- Verein zur Förderung hörgeschädigter Kinder und Erwachsener Südniedersachsen e.V“. an.  Der Dachverband dazu ist die  DCIG (Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft e.V.) für uns CI-Träger, die sie sich für die Belange von Hörgeschädigten auf allen Ebenen einsetzt. (Krankenkassen, Politik, Bildung)

Folgen der verbesserten Früherkennung und Inklusion bei hörgeschädigten Kindern

Der Göttinger Verein, „ge-hoer- Verein zur Förderung hörgeschädigter Kinder und Erwachsener Südniedersachsen e.V“, dessen 1. Vorsitzende meine Logopädin Beate Tonn ist, wird sich zum Jahresende auflösen. Der Verein wurde 1978  von engagierten Eltern gegründet, die ihre hörgeschädigten Kinder wohnortnah betreut und beschult haben wollten.

Dank des Neugeborenhörscreenings und dem Wandel in der Behindertenpädagogik und -politik (Stichwort Inklusion) sind die Wege für hörgeschädigte Kinder geebnet. Der Verein ist dank dieser erfreulichen Entwicklung so in dieser Form nicht mehr notwendig.

Die Selbsthilfe jedoch ist weiterhin für alle Altersgruppen eine bereichernde Erfahrung. Angebote dazu finden Sie  in der Schnecke, der Mitgliederzeitschrift der DCIG.
Wir sind auf eine noch kleine lustige Gruppe von bis zu 9 Personen herangewachsen. 

Selbsthilfegruppen

Sie werden sich fragen: Warum Selbsthilfe? Diese Frage habe ich mir auch gestellt.
Deshalb möchte ich Ihnen hier einen kleinen Einblick in die Arbeit unserer SHG geben und welche Bedeutung und Wirkung Selbsthilfe hat.
Selbsthilfe bedeutet:

  • Das wir unser  Schicksal selbst in die Hand und Eigenverantwortung über nehmen,
  • gemeinsam mit anderen betroffenen Hörgeschädigten und Angehörigen Probleme zu bewältigen und mit Rat und Tat beiseite zu stehen,
  • die praktischen Erfahrungen gleichfalls Betroffener (für sich) zu nutzen,
  • eine Ergänzung zu professionellen Hilfsangeboten,
  • Erfahrungen auszutauschen,
  • Betroffene bei der Entscheidungsfindung für eine Cochlearimplantation zu unterstützen,
  • Informationen und Austausch über Zubehör & Anwendungsmöglichkeiten,
  • Referate anzubieten,
  • Geselligkeit zu pflegen und
  • Öffentlichkeitsarbeit zu leisten

Unsere SHG ist offen und  freiwillig, die sich regelmäßig  alle vier Wochen trifft. Wir sind Experten in eigener Sache und bieten einen Austausch unter Gleichgesinnten, wo Angehörige oft überfordert sind.

Kommunikation ist das oberste Ziel

Selbsthilfegruppen sind kein Ersatz für Hilfen von medizinischen oder sozialen Einrichtungen. Sie können diese aber sehr gut ergänzen, check here .
Unsere  Gruppeninhalte und Gesprächsthemen werden in der Gruppe streng vertraulich behandelt.

Zum Schluß etwas zum schmunzeln,

Auszug von Janosch aus einem seiner vielen Bücher:
„Ja, ja, sagte der kleine Tiger, unten gräbt der Bär und ich bin hier oben.
Wir suchen nämlich das größte Glück der Erde, weißt du?“

„Ach, das größte Glück der Erde“, rief der Maulwurf, „das kenne ich.

“Das ist nicht da unten. Das ist nämlich, wenn man gut hören kann. Ich kann gut hören.
Hört ihr den Zaunkönig, Freunde, wie er singt?

Ist das nicht schön,    ……..

was?“

Ich bedanke mich für ihre Aufmerksamkeit


Mein Weg zum CI – Ulrich Stenzel

Mein Weg zum CI – Ulrich Stenzel

Mein Weg zum CI - Ulrich Stenzel

Wer lässt sich schon freiwillig den Kopf aufbohren, um eine Elektrode einpflanzen zu lassen? Inzwischen sind es viele, und täglich werden es mehr. 2009 gehörte ich zu jenen, die sich auf den OP-Tisch legten, um am linken Ohr ein CI implantieren zu lassen.

Vorausgegangen war eine recht normale Schwerhörigen-Laufbahn. 1963 wurde ich in Flensburg, der schönsten Stadt Deutschlands, geboren und dort aufgewachsen. Zuerst war ich so normal, wie ein kleiner Junge halt normal sein kann. Im dritten Lebensjahr aber fiel meinen Eltern auf, dass ich nicht mehr regelmäßig auf Zurufe reagierte, und  irgendwann gar nicht mehr. Was passiert ist, konnte man damals nicht sagen, und heute lässt sich die Ursache nicht mehr rekonstruieren. Jedenfalls begannen meine Eltern die berühmte Odyssee von einem Ohrenarzt zum anderen, bis einer die Schwerhörigkeit feststellte und uns nach Kiel zur HNO-Klinik schickte, um den Befund genauer abzuklären. Dort wurde ich nicht nur gründlich untersucht, sondern meine Mutter auch gleich informiert, wie sie das Hör- und Sprachtraining beginnen kann. Denn meine Sprache war auch mit fast einem Schlag weg. Als gelernte Pädagogin fand sie ihre Aufgabe.

Kindheit, Schule und Studium

Als ich also mein erstes Hörgerät bekam, das klassische Taschengerät mit Kabel zum Ohr, stürzte sie sich mit Hilfe ihrer Kenntnisse und der Literatur in die neue Aufgabe. Ich trug zunächst auf beiden Ohren ein Hörgerät, aber mit der Zeit stellte sich heraus, dass ich links mit dem Geräuschbrei nichts anzufangen wusste, und so ließ man das Hörgerät links weg. Schule in Schleswig bis zur Mittleren Reife, Abitur am Gymnasium im Heimatort Flensburg – klappte alles.

Für die Oberstufe bekam ich die Übertragungsanlage von Sennheiser - Mikroport, ohne die nichts gegangen wäre. Spät erst bekam ich ein HdO-Gerät. Auch hier probierten wir wieder mit einer beidohrigen Versorgung, aber links gewann ich nichts dazu, und so ließ ich es links liegen. Es folgten Studium in Berlin, Bergen (Norwegen), Kiel in den Fächern Ur- und Frühgeschichte, Nordistik und Geschichte, schließlich Abschluss mit Magister.
Als ich keine Arbeit fand, machte ich eine neue Ausbildung als Archivar und fand danach eine Anstellung in Kiel am Landeskirchlichen Archiv. Mittlerweile hatte ich eine liebe Frau und zwei tolle Töchter. Und alles lief zufriedenstellend mit dem Hören.

Langer Weg zum CI

Irgendwann aber begann es, dass die Geräuschkulisse um mich herum schneller zur Belastung wurde. Nun hatte ich inzwischen von CI gelesen und gehört, aber die Anwendung für mich ausgeschlossen. So schlecht höre ich ja nicht!
Doch als ich im Bekanntenkreis von der erfolgreichen Implantation des CI hörte und die Ergebnisse erkennen konnte, wurde ich nachdenklich. Würde es mir helfen, das Hören zu verbessern, die Anstrengungen zu verringern und die Lärmempfindlichkeit zu mindern? Wenn der Schall sich auf zwei Ohren verteilt, ist es vielleicht einfacher auszuhalten.
Doch ich zögerte. Ich hörte ja nicht schlecht genug, und dann das Risiko eingehen?
Doch nach zwei Jahren wurde ich nachdenklich. So stiefelte ich im Herbst 2008 in die Uniklinik, da wo ich 42 Jahre zuvor untersucht worden war.

Nach den üblichen Untersuchungen wollte man mich rechts implantieren. Nee, sagte ich, auf keinen Fall, nur links. Wenn es rechts schief geht, habe ich gar nichts mehr. Darauf ließ die Klinik sich ein und schickte mich nach Hause. ich solle jetzt überlegen, ob ich wolle, und einen OP-Termin vereinbaren. Ich war noch nicht einmal zuhause, da wusste ich schon, dass ich es machen lassen würde. Aus verschiedenen Gründen konnte die OP erst im Januar 2009 durchgeführt werden. 

Und prompt meinten manche Menschen, ich verstünde sie besser. Auch ein Placebo-Effekt! Es folgte die Anpassung und eine Woche stationärer Aufenthalt in der HNO-Klinik. Es war bewegend, wieviel ich plötzlich wieder hören und verstehen konnte. Nach einigen Tagen konnte ich ganze Sätze verstehen!

Erfahrungen mit CI

Gleich anschließend ging es zur Anschlussheilbehandlung (AHB) nach Bad Nauheim. Dort behielt man mich bis nach Ostern, um mich nach allen Regeln der Kunst zu trainieren. Es war schier unvorstellbar, wie ich plötzlich leichter und mehr hörte und verstand.

Noch während des Aufenthaltes hatte ich einen Schwindelanfall für einen Tag, der aber vorüberging. Etwa ein Jahr später bekam ich wieder Schwindelattacken, und danach blieb eine Gleichgewichtsstörung. Sie wirkt sich leider in viele Bereiche aus. Über Kopf gucken ist schwierig, bestimmte Sportarten sind tabu,  Aber Tischtennis geht noch. Ob diese Gleichgewichtsstörung eine Folge der OP ist, kann keiner sagen. Die Ärzte kennen bislang keine Spätfolge dieser Art bei einer Ohr-OP.

Mittlerweile höre ich vieles und oft nur mit dem CI, weil es angenehmer klingt. Ich musste schon zweimal ein neues Hörgerät holen, weil der Unterschied zwischen dem CI links und dem Hörgerät rechts zu groß wurde. Ich werde aber rechts noch nicht implantieren lassen, weil ich mit dem Hörgerät noch viel höre und die Musik besser wahrnehmen kann.

Trotz der Gleichgewichtsstörung, die wohl durch das CI ausgelöst wurde, gehöre auch ich zu den Menschen, die dennoch diese OP immer wieder machen würden, here learn more . Das Leben ist viel entspannter geworden. Ich hatte von Anfang das Gefühl, nicht nur mehr, sondern auch klarer zu hören. Die Geräusche klingen für mich runder, voller. Ich habe den Eindruck, dass mein Hören sich sehr stark dem Hören der Normalhörenden angenähert hat.

Das ist doch eine Menge, oder?

Ulrich Stenzel, Kiel

Interview Michael Gress (Schriftführer)

Interview Michael Gress (Schriftführer)

Interview Michael Gress (Schriftführer)

Eckdaten zu Deiner Person z. B. Beruf, Hörstatus, Ehrenamt, Hobbys was Dir sonst wichtig ist…

…geboren bin ich 1962 im wunderschönen Hildesheim. Beruflich war ich 22 Jahre als Bankfachwirt bei einer großen Bausparkasse in Stuttgart tätig. Als langjähriger Vertrauensmann der Schwerbehinderten machte mir es dort sehr viel Freude, Probleme der Kolleginnen und Kollegen mit Vorgesetzten und Behörden zu beheben. Deswegen war es für mich nach der CI-Versorgung 2010 und 2012 selbstverständlich in der Selbsthilfe tätig zu werden. So kam es dann auch, dass ich 2017 die Hildesheimer Ci-Gruppe übernahm. Privat bin ich verheiratet, wir haben 3 erwachsene Söhne und 2 Hunde, die sich hoffentlich bei uns wohl fühlen. Natur und Tiere sind für mich ein wichtiger Bestandteil des Lebens.

Wenn Du eine berühmte Persönlichkeit (egal ob lebendig oder Tod) treffen dürftest, wer wäre es und warum?

Rheinhold Messner (Bergsteiger): Er ist für mich ein Vorbild für Willensstärke, Ausdauer und Teamfähigkeit

 

Wenn Du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das und warum?

Hunger und Krieg dürfte es nicht geben. Ein friedliches Zusammenleben aller Menschen, egal welcher Religion und Hautfarbe, wäre ein Grundlage dafür, dass kein Mensch auf diesem Planeten Hungern müsste.

 

Auf was könntest Du in diesem Leben nicht verzichten?

Auf meine Familie und meine CI`s

 

Gibt es ein Geräusch, dass Du am liebsten niemals hören würdest oder gehört hast?

Unsere S-Bahnen „singen“ das mögen nicht einmal die Hunde

Was macht Dir an Deinem Ehrenamt besonders Spaß und warum?

Ich möchte das zurückgeben, was ich selbst bekommen habe. Beratung, Sicherheit, Vertrauen und Hilfe, read this to find out more. Menschen zusammenbringen.

Was ist Dein nächstes Projekt?

Wir wünschen uns für unsere Gruppe eine FM-Anlage. Das versuche ich derzeit zu realisieren.

 

Wenn Du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das?

Frieden für alle Menschen, Gesundheit und Glück

 

Hast Du noch eine Lebensweisheit für uns?

Im Grunde sind es doch Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben.

Frankfurter Erklärung

Frankfurter Erklärung

Deutscher Cochlea Implantat Verband e.V
.

Deutscher Schwerhörigenbund e.V.

Frankfurter Erklärung

Die stark wachsende Gruppe der lautsprachlich orientierten hörbeeinträchtigten Menschen in Deutschland bekommt eine starke Stimme.  Der Deutsche Schwerhörigenbund und die Deutsche Cochlea Implantat Gesellschaft bündeln ihre Kräfte. Das verabredeten die Vorstände und Landesvertreter beider Verbände bei einer ersten gemeinsamen Sitzung am 9./10. November 2019 einvernehmlich in Frankfurt am Main.

Ziel des neuen Verbundes ist es auf Bundesebene, gegenüber politischen Parteien, Verbänden  und den Medien künftig die Interessen lautsprachlich orientierter Hörbeeinträchtigter besser als bisher zur Geltung zu bringen. Die regionalen und lokalen Organisationen beider Verbände bleiben bestehen, sind aber zur Zusammenarbeit auf Landes- und Ortsebene aufgefordert. Der künftige neue Verband strebt eine föderale Struktur an und will flächendeckend in allen Regionen Deutschlands mit Selbsthilfegruppen, Vereinen und Beratungsstellen zur Förderung der lautsprachlich orientierten Kommunikation präsent sein. Er soll die Form eines eingetragenen Vereins annehmen, dessen Mitglieder neben DSB und DCIG alle Regional- und Landesverbände beider Organisationen sein können, die dies  wollen. Er ist offen für weitere Mitglieder. Der neue Verbund hat, wie auch DSB und DCIG, ausschließlich gemeinnützige Ziele. 

DSB und DCIG vertreten schon bisher die Interessen spätertaubter und schwerhöriger Erwachsener sowie taub oder hochgradig schwerhörig geborener Kinder und Jugendlicher, die von Kindheit an mit Hörsystemen versorgt worden sind und sich in der lautsprachlichen Welt behaupten wollen. Beide Gruppen wachsen jährlich um mehrere tausend Personen an, dies wird  aber öffentlich allzu oft übersehen.

Der neue Verbund von DSB und DCIG respektiert und unterstützt die Interessen der gebärdensprachlich orientierten Gehörlosen, soll aber deutlich machen, dass sich die Interessen vorrangig lautsprachlich orientierter Hörbeeinträchtigter wesentlich von denen jener Gehörlosen unterscheiden.

Eine sechsköpfige Satzungskommission will bis März 2020 einen Satzungsentwurf für den neuen Verbund vorlegen. Der Name des neuen Verbundes soll in einem öffentlichen Ideenwettbewerb von den Mitgliedern des DSB und der DCIG gefunden werden. Für September 2020 ist eine weitere gemeinsame Vorstands- und Landesvertretersitzung geplant, die Handlungs-Empfehlungen an die kurz danach tagenden Mitglieder- bzw. Bundesversammlungen beider Verbände aussprechen wird, find more information here. Eine Gründungsversammlung des neuen Verbundes wird für 2021 angestrebt.

Sitz des neuen Verbundes wird Berlin sein.

Frankfurt am Main, den 10. November 2019

Dr. Matthias Müller                                    Dr. Roland Zeh

für die Vorstände von DSB e.V.            und           DCIG e.V.

HannoVerHört – Weihnachtsmarkt am Samstag, 14. Dezember 2019

HannoVerHört – Weihnachtsmarkt am Samstag, 14. Dezember 2019

HannoVerHört - Weihnachtsmarkt am Samstag, 14. Dezember 2019

Hallo zusammen!

Wie bisher möchten wir auch dieses Jahr mit euch zusammen auf den Weihnachtsmarkt gehen. Am Samstag, den 14. Dezember 2019 laden wir euch ein, einen gemütlichen Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt am historischen Dorf Hannover mit Gesprächen, Glühwein und leckerem Essen zu verbringen! Wer möchte, kann anschließend mit uns gemeinsam einkehren, um sich wieder aufzuwärmen und gemeinschaftlich den Abend ausklingen zu lassen.

Wann: Samstag, den 14. Dezember 2019

Treffpunkt: Treffen am Hauptbahnhof (unten an der Treppe zum McDonald’s) ab 14 Uhr, Aufbruch um 14:15 Uhr – wenn ihr direkt zum Weihnachtsmarkt kommt oder später dazustoßen möchtet, meldet euch und wir machen auf Whatsapp einen Treffpunkt aus, learn more !

Wo: Das historische Dorf Am Hohen Ufer

30159 Hannover

Anmeldung: Bitte gebt uns bis zum 08.12. Bescheid, ob ihr kommt und zu welcher Uhrzeit, damit wir ggf. noch Tische reservieren können. Gerne per E-Mail oder Whatsapp.

Wir freuen uns auf ein schönes Treffen mit euch! Lina, Lea, Christian und Charis

Interview Michaela Korte – 2. Vorsitzende CIV-Nord

Interview Michaela Korte – 2. Vorsitzende CIV-Nord

Interview mit Michaela Korte - 2. Vorsitzende CIV-Nord


1. Eckdaten zu deiner Person, z.B. Beruf, Hörstatus, Ehrenamt, Hobby, was dir sonst wichtig ist

Vor 49 Jahren wurde ich in Berlin geboren und lebe seit 17 Jahren in Kappeln an der Schlei im wunderschönen Schleswig-Holstein. Verheiratet bin ich seit 21 Jahren, mein Mann ist gebürtiger Norddeutscher.

Mein Wohnort liegt sehr ländlich, somit habe ich die Möglichkeit, unser eigenes Geflügel großzuziehen. Auch zwei Katzen, eine Schildkröte und derzeit drei Schafe leben jetzt bei uns.

Beruflich bin ich zuletzt in der Altenpflege tätig gewesen, aber seit vielen Jahren beziehe ich eine Arbeitsunfähigkeitsrente. Vor 16 Jahren bin ich beidseits spätertaubt und inzwischen bin ich bilateral mit CI`s versorgt, chubbypussy beurette porno.

2. Wenn du eine berühmte Persönlichkeit (egal ob lebendig oder Tod) treffen dürftest, wer wäre es und warum?

  • Eine mädchenhafte Schwärmerei konnte ich bis heute nicht ablegen: Bruce Springsteen zu treffen, das wäre toll! Seine Musik, als Mensch und Mann ist er für mich beeindruckend.
  • Helmut Schmidt „Wer Visionen hat sollte zum Arzt gehen.“ ein toller Satz, er spiegelt die Bodenständigkeit wieder.

3. Wenn du eine Sache auf der Welt verändern dürftest, was wäre das und warum?

Es dürfte kein Geld geben auf der Erde, Geld und Gewinnstreben ist der Anfang ALLEN Übels

4. Auf was könntest du in deinem Leben nicht verzichten?

Auf liebe Menschen, mit denen ich befreundet sein darf, auf meinen Mann und ….

Schokolade….leider!

5. Gibt es ein Geräusch das du am liebsten niemals hören würdest oder gehört hast?

Nein.

5. Was macht dir an deinem Ehrenamt besonders Spaß und warum?

Dadurch, da ich nicht arbeiten gehe, ist das Ehrenamt eine wichtige Sache in meinem Leben:

  • Sich für etwas zu engagieren, was anderen Menschen zugutekommt und
  • anderen aufzeigen wie gut es sich mit einem CI leben lässt.
  • Auch konnte ich viele tolle Menschen kennenlernen.

6. Was ist dein nächstes Projekt?

Och…einiges, das SHG-Leiter Seminar des CIVN im Herbst 2019, der Mitgliederausflug des CIVN und die Mit-Organisation der Fachtagung DCIG/CIVN in Hamburg 2020 

7. Wenn du 3 Wünsche frei hättest, welche wären das?

  • Gesund bleiben,
  • Nordlichter nördlich des 60. Breitengrades zu sehen,
  • den 3. Wunsch aufheben, bis ich ihn brauche..

8. Hast du noch eine Lebensweisheit für uns?

Was du nicht versuchst …kannst du nicht schaffen!